REIT (Real Estate Investment Trust)

Das Vermögen innerhalb eines Real Estate Investment Trusts setzt sich zum Großteil aus Immobilien zusammen. Auch Anteile an anderen Gesellschaften der Immobilienbranche oder an Hypothekenkrediten können bis zu einem bestimmten Limit aufgenommen werden.
house investment in toy lettersInternational bestehen unterschiedliche Verordnungen zu den Rechtsformen von REITs. Meist sind sie börsennotiert. Das deutsche Äquivalent wird auch als „Immobilien-Aktiengesellschaft mit börsennotierten Anteilen“ bezeichnet. Diese Aktiengesellschaften besitzen, verwalten oder finanzieren Immobilien – auch eine Mischform ist möglich. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, durch Zinsen und durch Überschüsse aus Immobilienverkäufen werden jährlich mit 80 bis 100 Prozent des Gewinns als Divide ausgeschüttet. Auf diese Gewinne entfallen keine Körperschafts- und Gewerbesteuern. Auf der Seite der Anteilseigner muss die Dividende allerdings versteuert werden.
Kapitalanleger, die in REITs investieren, sind in der Mehrheit nicht Privatpersonen, sondern Unternehmen wie Versicherungen. Die Risiken der Anteile werden im Allgemeinen mit denen von Aktien gelichgesetzt und weisen eine ähnlich geringe Risikoschwankung auf. Diese Eigenschaft wie auch die Möglichkeit, schnell und preiswert über die Börse die Anteile wieder zu veräußern, machen REITs zu einer attraktiven und aktiven Anlageform.

Durch einen Börsengang setzen Immobilieneigentümer das gebundene Kapital frei. Sie nehmen in der Folge die veränderte Rolle des Bewirtschafters ein. Insbesondere öffentlich genutzte Immobilien gelangen auf diesem Weg schnell in private Hände.

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