Immobiliengutachter

Die Aufgabe von Immobiliengutachtern sowie –sachverständigen lässt sich als Wertermittlung einer Immobilie zusammenfassen. Hierzu verwenden sie die Richtlinien der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), die durch eine eingehende Zustandsbeurteilung die Berechnung des realen Marktwertes vorgibt. Auch Lagemerkmale, mögliche Erträge, die Bodenbeschaffenheit, energetische Beschaffenheit, die Baugestaltung und weitere Aspekte finden Berücksichtigung.

manager with a bunch of keysBeiden Parteien, die an Verkaufs- beziehungsweise Kaufverhandlungen teilnehmen, verschafft das Immobiliengutachten mehr Transparenz. Der Wert eines Grundstücks samt aller Gebäude und Anlagen ist nicht nur wissenswert, sondern essenziell für die Bewertung des Vermögens in privatem oder unternehmerischem Zusammenhang. Unter anderem in Scheidungsfällen wird diese Datenbasis herangezogen. Auf der Grundlage einer sachverständigen Einschätzung erfolgt ebenfalls die Festsetzung der Erbschaftssteuer. Mit Blick auf die Wohngebäudeversicherung schützt das Gutachten vor Schätzfehlern.

Der reale Marktwert von Immobilien verändert sich fortlaufend. Immobiliengutachter bewerten Schäden und Umbauten von einem unabhängigen Standpunkt aus.
Entscheidend für die Tätigkeit als Immobiliengutachter oder –sachverständiger ist eine fachliche Qualifizierung, wie sie unter anderem Architekten, Bauingenieure und Handwerksmeister erwarten lassen. Zusätzlich können sich Fachleute beispielsweise von einem Sachverständigenverband beurkunden lassen. Amtliche oder staatliche Nachweise werden als Tätigkeitsvoraussetzung nicht erteilt.

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