Immobilienmarkt

Immobilien erfüllen die elementaren Wünsche des Wohnens, sie geben auch dem Arbeitsleben auf vielfältige Arten Raum. Der Oberbegriff Immobilien meint nicht nur Wohnungen und Häuser, sondern auch Grundstücke. Von der Erschließung des Grund und Bodens über die Planung und Errichtung von Gebäuden bis hin zum Verwalten wie auch Modernisieren beschäftigt sich ein Wirtschaftszweig mit unbeweglichem Eigentum. Die Aufgabe, durch Verkauf und Vermietung Geschäfte zu machen, übernimmt der Immobilienmarkt als ein Teil der Immobilienwirtschaft.

http://www.dreamstime.com/royalty-free-stock-photography-sale-image10485257Der Begriff „Markt“ bezeichnet im traditionellen Sinn einen Ort, an dem Käufer auf Verkäufer treffen. Fachmärkte, Supermärkte und zahlreiche weitere lassen sich als Beispiele anführen. Auch für Dienstleistungen und Rechte existieren Märkte. Angebot und Nachfrage richten sich auf dem Immobilienmarkt nach besonderen Gütern, nämlich nach unbeweglichen. Grundstücke und Gebäude lassen sich nicht einkaufen und wegtragen wie viele andere Sachgüter. Die Attraktivität eines Angebotes hängt deshalb maßgeblich von seinen Standortfaktoren ab. Lage, Ausstattung, wirtschaftliche Bedeutung – Merkmale wie diese interessieren Käufer, Mieter, aber auch Kapitalanleger. Schafft die Anbieterseite Transparenz, werden also mehrere Vermarktungskanäle genutzt, steigert das die Nachfrage und wirkt sich mitunter auf den Immobilienwert aus. Schließlich handelt es sich bei Grundstücken und Gebäuden um rare Güter, die keineswegs stetig verfügbar sind. Vielmehr befindet sich das Angebot des Immobilienmarktes räumlich ständig in Bewegung.

Im Vergleich zu Sachgutmärkten spielt der Preis als Regelungsinstrument eine veränderte Rolle. Meist gibt ihn der Anbieter vor. Selbst bei vielen Nachfragern sinkt der Immobilienpreis nicht, sondern steigt tendenziell. Auf der anderen Seite sinken die Marktwerte, wenn viele Immobilien angeboten werden.

Verhältnismäßig starke gesetzliche Regelungen sind ein weiteres Merkmal des Immobilienmarktes. Dazu zählen steuerliche Vorschriften und Mieterrechte. Erfolgreich handeln diejenigen, die sich mit den vielschichtigen Vorgaben auskennen und die Dynamik des Marktes richtig einschätzen.

Oft wird der Immobilienmarkt unbewusst in Teilbereiche zerlegt, denn die Bezeichnungen sind den meisten Personen geläufig. Sie dienen auch unter Fachleuten dazu, die insgesamt zunehmende Differenzierung des Immobilienmarktes hin zu einer Vielzahl regionaler Märkte zu beschreiben. Begriffe wie Agrarland, Baugrundstück, Neu- beziehungsweise Altbau oder Abbruchobjekt gliedern den breit gefächerten Markt anhand des Entwicklungszustandes einer Immobilie. Eine alternative Einordnung erfolgt mithilfe des Nutzungszwecks, darunter gewerbliche und wohnliche Nutzung. Unterschieden werden Immobilien nicht nur hinsichtlich Miet- und Kaufvorhaben. Weitere Vertragsarten bezeichnen unter anderem die Pacht wie auch das Erbbaurecht. Letztlich kann der Immobilienmarkt in räumliche Bereiche unterteilt werden, wenn es etwa um regionale Wohnungsmärkte oder die Einkaufsmeile in der Innenstadt geht.

 

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