Geschichte

http://www.dreamstime.com/royalty-free-stock-photography-smiling-student-sitting-library-floor-leaning-pile-books-image37367197Das Fernstudium beziehungsweise der Fernunterricht hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1728 zurückreicht. Olaf Zawacki-Richter unterscheidet in seinem, im Lehrbuch für „Lernen und Lehren mit Technologie (L3T)“ veröffentlichten Aufsatz „Geschichte des Fernunterrichts. Vom brieflichen Unterricht zum gemeinsamen Lernen im Web 2.0“ drei prägende Generationen: Die Korrespondenzgeneration, die um 1850 beginnt, die Telekommunikationsgeneration, deren Anfänge auf das Jahr 1960 zurückgehen und die Computer- und Internetgeneration, deren Beginn er auf 1990 datiert.

 

Die Korrespondenzgeneration (1850-1960)

In seiner frühen Phase war Fernunterricht durch briefliche Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden bestimmt. Im Fernunterricht wurde ausschließlich mit gedruckten Unterrichtsmaterialien in Form von Studienbriefen gearbeitet, die auf dem Postweg versendet wurden. Im Gegensatz zum Präsenzunterricht eröffnete der tutoriell betreute Korrespondenzunterricht erstmals die Möglichkeit des raum- und zeitunabhängigen Lernens.

Die Telekommunikationsgeneration (1960-1990)

Neue Kommunikationstechniken wie Telefon, Fax, Radio und Fernsehen sowie ab 1970 auch Audio und Video prägte die Telekommunikationsgeneration des Fernunterrichts. Es ist die Zeit als viele Fernuniversitäten gegründet wurden und mit ihnen die Telekommunikation im Fernunterricht Einzug hielt. Zwar bildeten printbasierte Medien noch immer eine wesentliche Grundlage, doch diese wurden durch Telefonie, Faxübertragung und Fernsehen ergänzt. So waren Studenten bei der Übermittlung von Ausarbeitungen nicht mehr allein auf den Postweg angewiesen, sondern konnten diese viel schneller per Fax an den Dozenten senden. Schallplatten und Tonbandkassetten trugen beispielsweise in den 1970er Jahren maßgeblich zum Boom von Sprachkursen bei. Der Lernende konnte fortan eine zu erlernende Sprache von Muttersprachlern hören, sich an ihren Klang gewöhnen und die Aussprache leichter trainieren. Auch andere neue audiotechnische Innovationen wie Sprachlabore in Schulen fallen in diesen Zeitabschnitt.

Die Computer- und Internetgeneration ab 1990

Die PC-Revolution der 1980er Jahre hielt spätestens zu Beginn der 1990er Jahre Einzug in den Fernunterricht. Homecomputer eroberten die privaten Haushalte und boten seitdem die Möglichkeit, Unterrichtsmaterialien und Hausarbeiten auf externen Datenträgern wie Disketten und später CDs zu speichern und auszutauschen. Ferner entstanden Autorensysteme, mit deren Hilfe sich Lernprogramme erstellen ließen, die der Lernende auf dem Home-PC abspielen konnte. Computer Based Training beziehungsweise E-Learning begann mit CD-ROMs und DVDs und erlebte seinen Durchbruch mit dem Siegeszug des Internets. In den Anfangsjahren des 21. Jahrhunderts entwickelten sich die Onlinemedien in atemberaubendem Tempo und machten die Internettechnologien zur beherrschenden Technik im Fernunterricht. Web 2.0 schuf schließlich den technischen Rahmen für neue kollaborative Lernformen im Fernunterricht.

 

Überblick:

Was ist ein Fernstudium?

Wer sind Fernstudierende?

Funktionsweise der Lernmethode

Zahlen und Fakten

Vorteile des Fernlernens

Potenzielle Nachteile

Maßnahmen der Qualitätssicherung

Fernlehrgang Immobilienmanagement an der DAM

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen