Betriebliches Immobilienmanagement

Immobilien binden Kapital. Ihre Bedeutung als Wertanlage steigt im internationalen Kontext im Sinne (begrenzter) Ressourcen. Viele Unternehmen, die hauptsächlich nicht in der Immobilienwirtschaft tätig sind, besitzen Liegenschaften. Entweder befinden sich dort ihre Standorte oder die Immobilien sind nicht betriebsnotwendig. Erfolgsorientiertes Vorgehen nutzt die Potenziale eigener Immobilien, um zum Unternehmensgewinn beizutragen. Ein Beispiel wäre der Bau von Bürogebäuden auf betriebseigenen Flächen, die dann vermietet werden.

http://www.dreamstime.com/stock-photography-house-â?--coins-money-image23631482Das betriebliche Immobilienmanagement oder auch Corporate Real Estate Management (CREM) meint alle beschaffenden, verwaltenden und vermarktenden Vorgänge. Hierbei gliedern sich die Managementaufgaben in Planung, Steuerung und Kontrolle. Im Fokus der Unternehmen steht das CREM zu Wertschöpfungszwecken. Dabei kann das Immobilienmanagement das Wachstum eines neuen Unternehmenszweiges veranlassen. Eine andere Möglichkeit bietet sich, indem Spezialisten die Immobilienbetreuung übernehmen oder dieses Geschäftsfeld an Tochtergesellschaften ausgegliedert wird. Diese zweite Methode erfordert keinen Aufbau zusätzlichen Know-hows in den eigenen Abteilungen.

Zwei Begriffe werden im Zusammenhang mit dem CREM häufig verwendet. Mithilfe des ersten, des oder der Portfolios betrachten die Kapitalverantwortlichen eines Unternehmens die Ist-Situation des Immobilienbestandes unter relevanten Gesichtspunkten. Die Gegenüberstellung von Erträgen und Risiken stellt eine Vorgehensweise dar, die Einschätzungen zulässt. Aufgrund dieser Datenbasis lassen sich Strategien formulieren und Maßnahmen ableiten. Das Asset-Management als zweiter Begriff hingegen stellt die Ertragsaspekte einzelner Immobilien in den Mittelpunkt. Beide Ansätze geben einen Hinweis darauf, dass CREM von einer zentralen Ebene ausgeführt wird. Als problematisch stellen sich mitunter dezentrale Organisationsstrukturen dar.

Für die Immobilienbeschaffung geben Entwicklungspotenziale, Standortvorteile und ökologische wie auch soziale Gesichtspunkte den Ausschlag über Kauf oder Miete. Beschaffung meint auch die Planung und den Bau von unbeweglichen Gütern. Strategisch bieten sich zwei Wege, um den Gewinnbeitrag von bestehendem Besitz zu erhöhen: Immobilienwerte steigern und/oder Kosten senken. Solche Potenziale decken das Gebäude- beziehungsweise Property-Management auf. In einem weiteren Managementschritt entwickeln die CREM-Verantwortlichen Handlungsmöglichkeiten. Am Ende des Immobilienlebenszyklus führen dann Rückbau- sowie Umbaumaßnahmen zu einer Gewinnoptimierung. Diese Projekte erhöhen nach der Fertigstellung den Vermietungs- oder Verkaufspreis.

 

Überblick:

Immobilienfinanzierung

Immobilien-Projektentwicklung

Immobilien-Projektmanagement

Öffentliches Immobilienmanagement

Baumanagement

Facility-Management

Gebäudemanagement

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